Windows-7-Vorabversion auf Echtheit überprüfen

Kurz nachdem Microsoft die Fertigstellung von Windows 7 verkündet hat, findet sich der entsprechende Build auch schon in Tauschbörsen. Um Nutzern die Chance zu geben, die gesaugte Kopie auf ihre Echtzeit zu überprüfen, hat Microsoft nun Prüfsummen der offiziellen Images veröffentlicht.

"Microsoft hilft Raubkopierern" könnte man überspitzt formulieren. Letztendlich geht es vor allem darum, die Sauger der RTM-Version von Windows 7 zumindest vor einem größeren Schaden zu bewahren. Denn vorab in Tauschbörsen veröffentlichte Software wurde in der Vergangenheit wiederholt genutzt, um Schadsoftware zu verbreiten. Mangels einer offiziellen Version lässt sich in solchen Fällen schwer prüfen, ob die Schwarzkopie echt ist oder gegebenenfalls verändert wurde.

Für Windows 7 hat Microsoft deshalb nun Prüfsummen veröffentlicht, anhand derer sich die Echtheit der Windows-7-ISO-Images überprüfen lässt. Sie beziehen sich auf den Build 7600.16385, den Microsoft als RTM ("Ready to Market") gekennzeichnet hat. Die Prüfsummen finden sich im Blog von Daniel Melanchthon, der für Microsofts Deutschland als Technologieberater im Windows-Bereich arbeitet. Allerdings ist die Überprüfung der Echtheit anhand der Daten nicht ganz ohne. Wie sich sich nachvollziehen lässt, beschreibt Melanchton ebenfalls.

Die fertige RTM-Version wird diese Tage bereits an PC-Hersteller und System Builder ausgeliefert. Ab dem 6. August will Microsoft die fertige Version von Windows 7 auch ersten Einzelnutzern mit einem Zugang zu den eigenen Technet- und MSDN-Netzwerken per Download zur Verfügung stellen.

Quelle: www.magnus.de/

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