Relaunch Medienteufel

Den treuen Besuchern unserer Site ist es bereits aufgefallen, wir haben den Medienteufel neu aufgebaut. Der Hintergrund dafür ist einfach. Die alte Seite war aus ergonomischer Sicht kein Glanzstück – Sowohl für unsere Besucher, als auch für uns als Redakteure. Zum einen war der alte Medienteufel sehr verspielt und informationsüberladen, zum anderen war es für uns jedes Mal eine Sisyphos-Arbeit neue Inhalte online zu stellen.

Betrachtet man den alten Medienteufel als so genanntes Gesellenstück, dann sind wir natürlich nach wie vor stolz auf unser Werk. Es hat Wochen gedauert, bis alles an seinem Platz stand, da wir uns nicht nur die Grundlagen der HTML/CSS/JavaScript/PHP-Programmierung aneigen, sondern auch zwei lokale Server aufsetzen mussten. Insgesamt also ein nicht zu verachtender Aufwand für zwei Jungs, die zuvor nur eingeschränkt Ahnung der Materie hatten.

Zwar war es nun erneut ein kleiner Kraftakt, den Medienteufel zu relaunchen, wir sind aber beide davon überzeugt, dass es sich rentieren wird, und freuen uns, euch nun den neuen Medienteufel präsentieren zu können.

Was hat sich geändert?

Geändert hat sich einerseits natürlich das Design der Seite, wobei wir diesmal besonders darauf geachtet haben eine klare, überschaubare Linie reinzubringen. Das Lesen unserer Beiträge soll einfacher werden. Dazu haben wir einerseits auf etwas weniger grelle Farben zurückgegriffen, und dem eigentlichen Content-Bereich mehr Platz zur Verfügung gestellt. Kein Raum mehr für Schnickschnack, den sowieso keiner braucht oder beachtet.

Apropos beachten, nach unserem heutigen Kenntnisstand war die Flash-Animation mit unserer Eigenwerbung in der linken Seitenleiste natürlich Gift für die aufmerksame Lektüre unserer Beiträge. Daher haben wir auch diese nette, aber störende Flash-Spielerei ersatzlos gestrichen. Komfort geht für uns nunmal vor Kommerz.

Was die restlichen Inhalte anbelangt, hier namentlich die Blöcke in der rechten Seitenleiste, so werden wir deren Nutzung in Zukunft genauer analysieren, und entsprechend darauf reagieren. Dazu werden wir, sobald sich die zeitlichen Ressourcen auftun, einen A/B-Test fahren. D.h. wir werden zwei Versionen des Medienteufels ins Rennen schicken und dann anhand der tatsächlichen Klicks und "Wege" unserer Besucher entscheiden, welche Version mehr Sinn ergibt. Dazu müssen wir aber, wie gesagt, nicht nur über die entsprechenden zeitlichen Ressourcen verfügen, sondern auch erst wieder gewisse Besucherzahlen verzeichnen. Denn erst ab einer gewissen Anzahl an Zugriffen lassen sich belastbare Aussagen über eine statistische Signifikanz treffen. Alles andere wäre eher ein Glücksspiel.

Im Übrigen ist an dieser Stelle auch anzumerken, dass das derzeitige Design ein Resultat der aktuell zur Verfügung stehenden Zeit, und damit keineswegs final ist. Wir werden künftig weiter am Frontend basteln, um unseren Besuchern den Aufenthalt auf unseren Seiten so angenehm als möglich zu gestalten.

Frontend? Den erfahreneren Besuchern unserer Seite wird bei diesem Begriff bereits ein Licht aufgegangen sein – Die Jungs arbeiten mit einem Content-Management-System (CMS). Für alle anderen: Frontend bezeichnet den Teil einer Website, den die Besucher zu Gesicht bekommen. Die für den Besucher sichtbare Oberfläche so zu sagen. Das Pendant zum Frontend ist das so genannte Backend. Also die Oberfläche der Seite, den die Administratoren und Redakteure zu Gesicht bekommen, wenn sie die Website weiterentwickeln oder (je nach Konfiguration) Inhalte einpflegen.

Auf Basis unserer positiven Erfahrungen haben wir uns auch bei diesem Projekt für das Open Source CMS Drupal entschieden. Drupal ist ein sehr mächtiges, flexibles CMS, das sich mit entsprechender Erfahrung in fast jede denkbare Richtung weiterentwickeln lässt. Selbst Intranets und Customer-Relationship-Management Systeme (CRM) sind bereits mit Drupal erfolgreich umgesetzt worden. Für den Redakteur ist der Umgang mit Drupal ebenfalls recht einfach und bei der entsprechenden Vorbereitung intuitiv.

Obwohl wir bereits beim alten Medienteufel auf PHP-includes gesetzt hatten, um Inhalte automatisch auf mehreren Seiten aktualisieren zu können, war das Anlegen der einzelnen Inhalte immer mit dem Umstand verbunden, Seiten kopieren, im Quelltext arbeiten, Bilder per FTP auf den Server laden, und die entsprechenden Menüpunkte manuell ergänzen zu müssen. Nun können wir mit nur wenigen Klicks Seiten anlegen und mit dem eingebundenen WYSIWYG-Editor "CKEditor" bearbeiten. Ein wahnsinns Vorteil, der hoffentlich dazu führen wird, dass der Medienteufel künftig wieder mehr Beachtung findet.

Was steht noch an?

Obwohl wir nun also die Grundlagen für eine benutzerfreundlichere, einfacher zu betreuende Seite geschaffen haben, ist der Medienteufel noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen.

Wie bereits erwähnt wollen wir einerseits die "Zugänglichkeit" unserer Seite künftig besser im Auge behalten und auf Missstände schneller reagieren. Andererseits wollen wir das Design künftig regelmäßiger Überarbeiten (was sich mit Drupal nun wesentlich einfacher gestaltet) und unseren Besuchern vielleicht die Möglichkeit geben, selbst das Design der Seite zu wählen. Doch das ist zunächst noch Zukunftsmusik und hängt direkt mit den Besucherzahlen zusammen.

Aktuell gilt es eher wieder interessanten Content zu produzieren und auf diesen in den verschiedenen sozialen Netzwerken aufmerksam zu machen, in denen wir sonst unterwegs sind.

In diesem Sinne, man liest sich!

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